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Die Quanten-Teleportation
 
Einleitung

Die Teleportation in der klassischen Physik

Das Beamen

EPR-Paare

Bell-Messungen

Theorie

Experimente


Die Teleportation in der klassischen Physik


Überlegen wir, wie ein Prozess wie das Beamen möglich sein könnte. Da der zu beamende Gegenstand die Strecke zwischen Ausgangspunkt und Ziel nicht selbst zurücklegt (wie bei einer herkömmlichen Reise) muss es die vollständige Information über seine Besandteile sein, die übertragen wird. Nehmen wir ein aus Legobausteinen aufgebautes Modell als Beispiel. Hier ist so etwas recht einfach zu bewerkstelligen: Man demontiert das Modell und notiert sich die Art und Position jedes einzelnen Bausteins. Dann kann man einen entfernten Partner anrufen, der anhand dieser Informationen bei sich zuhause ein identisches Modell wieder aufbauen kann.

Die Teleportation von Lego-Modellen bereitet also keine größeren Schwierigkeiten. Wie sieht es aber mit realen Gegenständen oder gar Personen aus? Die vollständige Information über ihre Bausteine wäre in der klassischen Physik die Angabe von Ort und Impuls aller Teilchen, aus denen der betreffende Gegenstand besteht. Abgesehen davon, dass es in der Praxis wohl unmöglich ist, diese Information für einen realen Gegenstand zu ermitteln (noch dazu für alle Teilchen zum selben Zeitpunkt), sieht man sich einer viel fundamentaleren Schwierigkeit gegenüber: Die grundlegenden Bausteine von Personen und Gegenständen sind eben nicht kleine Legosteine, sondern Atome und Moleküle, die von der klassischen Physik nicht mehr adäquat beschrieben werden.


 
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